
Allgemeines über unser Land
Polen ist ein Staat in Mitteleuropa mit etwa 38 Millionen Einwohnern, der an 7 Staaten grenzt – russische Exklave Kaliningrad, Litauen, Weiβrussland, Ukraine, Slowakei, Tschechien und an Deutschland. Die Gesamtsumme der Grenzenlänge enthält 3.582 Kilometer. In Polen sind vier Hauptflüsse zu merken: Weichsel (Wis³a) mit 1,047 km, Oder (Odra) mit 854 km, Warthe (Warta) mit 808 km und der Bug mit 772 km. Diese Flüssen verlaufen durch fünf geographischen Räumen – Ostseeküste; ein Tiefland, das aus der Masurischen, Kaschubischen, Pommerischen und Groβpolnischen Seeplatte besteht; Schlesiens; Masowiens und Lubliner Region. Wenn man an Gebirge denkt, muss man auf Mittelgebirge: Heiligkreuzgebirge, Beskiden, Karpaten, Sudeten und Hochgebirge: Tatra beachten.

Auf Polens Geschichte haben Einfluss viele Faktoren, die mit der Nachbarn, Politik, Landschaft, Religion verbunden sind.
Sie bagann im 5. Jahrhundert im zwischen den Flüssen Oder und Weichsel, wo sich der Stamm „Polanen“ niederlieβ. Dort haben sie die erste polnische Kultur entwickelt, deren Erscheinungsformen bis heute zu bemerken sind. Der erste Fürst der Polanen Mieszko I erhielt im Jahre 966 eine Taufe und heiratete die tschechische Fürstin Dobrawa. Zum ersten mal wurde er von dem jüdischen Wanderer Ibrahim ibn Jakub in seinem Werk bezeichnet. Dank der Taufe, wurde der Staat zur christianischen Kultur und Geschichte gezählt.
Mit Laufe der Zeit wurde die Siedlung Posen zum kulturellen, religiösen, politischen Hauptzentrum geworden. Auch in dieser Siedlung lebte und arbeitete der erste katholische Bischof Jordan, wurde der erste christianische Kirche begründet, die später als Heiliger Peters Dom bezeichnet ist. Parallel entwickelte sich auch die andere Siedlung in der Nähe von Posen – Gnesen, die als erste polnische Hauptstadt bezeichnet wird. Der Sohn von Mieszko I – Boleslaw der Schüchterne ( Polens erster König ) gab dieser mittelälterischen Siedlung im 13. Jahrhundert die Stadtrechte. Seit dieser Zeit erfüllte Gnesen eine Rolle des Krönungsorts.
Wegen der politischen Ereignissen am Ende des 10. Jahrhunderts wurde ein Bischofsitz aus Gnesen nach Krakau umgesiedelt, infolge dessen seit 1038 wurde sie zur Polens zweite Hauptstadt. Im 11. Jahrhundert ist eine schnelle religiöse, gesellschaftliche, kulturelle und architektonische Entwicklung zu bemerken: Wawelrotunde, die Kirchen St. Adalbert und St. Andreas, das Kloster Tyniec und Norbertanki. Boleslaw heiratete ungarische Prinzessin Kinga, die später wegen ihrer Handlung zur Heiligen der römisch – katholischen Kirche benannt wurde. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die beiden in Keuschheit lebten und keine Nachkommen hinterlassen. Von Heilige Kinga wurde das Klarissenkloster begründet, in dem sie nach dem Tode ihres Mannes die Rest des Lebens verbrachte. Mit Kingas Leben ist auch eine Entstehung vom Salzabbau Wieliczka verbunden. Heute ist das eine kleine Stadt in Kleinpolen, die ca. 17 km südostlich von Krakau liegt. Dank des Salzverkaufs hatte einen Einfluss auf die Reichtum der Stadt und ihrer Bürger. Im Jahre 1999 wurde sie von dem Papst Johannes Paul II heiliggesprochen.
Krakau ist auch ein Ort, in dem die Polnisch-Litauische Union in 1385 festgestellt wurde. Im 14. Jahrhundert dank der Regierung von Wladyslaw II. Jagie³³o spielte Polen eine hervorragende Rolle in der europäischen Geschichte. Die Angehörigkeit zur Hanse und Selbstentwicklung der Stadt ist ein Verdienst vom König Kazimierz IV. Jagiellonicus. Zu seiner Zeit spielte Kultur, Architektur und Philosophie eine wichtige Rolle. Es entstanden viele Gebäuden in der Spätgotik – 1849 schuff Veit Stoβ der Hochaltar der Krakauer Marienkirche.

Im 16. Jahrhundert lieβ man eine gröβte polnische Sigismund – Glocke gieβen, die noch heute bei den wichtigen Ereignissen klingt. 1572 mit dem Tode von Sigismund II. August endete sich die Epoche der Jagiellonen. Infolge der Sigismund III. Vasas Regierung verlierte Krakau an Bedeutung und Reichtum.
Sigismund III. Vasa verlegte die Hauptstadt aus Krakau nach Warschau, die heutzutage die Rolle Polens Hauptstadt erfüllt. Die Stadt zählt etwa 3,5 Millionen Bewohnern, zu ihr gehören auch solche Städte, wie: Pruszkow, Grodzisk Mazowiecki, ¯yrardów, Wo³omin, Otwock, Legionowo. Die erste Merkung der Stadt wurde im 9. Jahrhundert benötigt. Von Bedeutung ist hier die Nähe non Weichsel, die Handelentwicklung ermöglichte. Seit 1548, als die Königin Bona Sforza die Hauptstadt aus Krakau nach Warschau verlegt hatte, begannen die Jesuiten nach Warschau zu kommen. Am Ende des 16. Jahrhunderts baute man die prachtvollsten Adelspaläste, wie: Koniecpolski Palais, Potocki Palais, Krasicki Palais, Branicki Palais, Lubomirski – Palais, Malachowski – Palais, Palais des Primas von Polen, Raczyñski – Palais, Ujazdowski Schloss, Sächsischer Palais, Brühl'scher Palais und der Sächsische Park.
Dank der Entwicklung des Handwerks und politischen Beziehungen, begann es eine groβe Industrialisierung der polnischen Hauptstadt im 19. Jahrhundert. Im Jahre 1840, mit der Eisenbahnverbindung mit Wien, gewann Warschau an Bedeutung und wurde von den anderen europäischen Staaten als Partnerstadt betrachtet. Dort ist in 1867 die polnische Nobelpreisträgerin im Bereich Chemie Maria Sk³odowska-Curie geboren.
Der Erste Weltkrieg war die Ursache der Stadtzerstörung, jedoch nach dem Krieg wurden sehr schnell die neuen Häuser und Gebäude aufgebaut. In der Zwischenkriegszeit blühte die kulturelle und philosophische Leben, man versuchte, den Sinn des Lebens zu finden. Czes³aw Mi³osz, Antoni S³onimski, Konstanty Ildefons Ga³czyñski un Jaros³aw Iwaszkiewicz haben ihre bedeutenste Werke geschrieben. Fast die ganze Stadt wurde während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Die Mehrheit von Bewohnern verloren ihr ganzes Eigentum, die Stadt konnte sehr lang mit der Zerstörung nicht zurecht kommen. Infolge der politischen Entscheidungen ist Polen zu einer Sowjetischen Besatzungszone geworden. Die Unabhängigkeit gewann sie erst mit dem Runden Tisch und neuen demokratischen Parlamentwahlen in 1990.

Heutzutage ist die Warschauer Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe bezeichnet. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind Königschloss, Sigismundssäule, Matktplatz, auf dem sich die Skulptur der Flussjungfrau Syrenka befindet, Rathaus, Barbakane - eine massive Verteidigungsanlage. Im Jahre 1765 sind die zwei bedeutendsten Theatergebäuden: Nationaltheater und Staatsoper. Das Nationalmuseum beinhaltet drei Gebäude: Warschauer Königschloss, £azienki-Palais und Palais in Wilanów.
In der Nähe von Warschau (¯elazowa Wola), schuff seine Werke der gröβte polnische Komponist Fryderyk Chopin, bis heute jedes Jahr findet in Warschau der Chopin-Wettbewerb statt.
Die polnische Küche
Im Unterschied zu den anderen europäischen Ländern ist es sehr schwer, typische polnische Speisen deutlich zu bezeichnen. Auf dem polnischen Gebiet mit Laufe der Zeit änderten sich die politischen und staatlichen Systeme, infolge dessen auch die Bewohner.
Typische „polnische“ Gerichte:

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