Immer mehr Leute möchten ohne Sozial- und Gesundheitsversicherung im Ausland arbeiten. Am häufigsten im Pflegebereich. Das sind Pflegekräfte aus Ost- und Mitteleuropa, die besonders viel Geld dabei verdienen können. Nur wenige von ihnen wissen aber davon, dass solches Verhalten mit sich viel Gefahr für sie und ihre Familien trägt. Wechselarbeit, die der häufige Wechsel der Familien und Adressen bedeutet, Kriminalität und Menschenhandel gehört zum Alltag. Die Mitarbeiterinnen bekommen keine Hilfe vor Ort und haben keine Sicherheit, dass ihre Arbeit bezahlt wird. Wenn sie krank sind, haben sie auch keine Rechte und keine Hilfe beim Arztbesuch. Ihre Familien im Heimatland sind also auch im Gefahr. Sie arbeiten tausende Kilometer von Zuhause und im Fall des Aufenthalts im Krankenhaus bezahlen 500 Euro pro Tag, ohne zusätzliche Kosten der Untersuchungen und Eingriffen. Ihre Familien haben damals auch weniges Geld.
Im Fall der illegalen Anstellung ohne Arbeitserlaubnis und Unterlagen, wie das Formular E101, kann man eine Geldstrafe in der Höhe von 500 000 verhängen. Wenn der Schuldige nicht zahlungsfähig ist, kann sogar verhaftet oder deportiert werden. (Gesetz ab den 1. August 2004 – EU-Beitritt). In Deutschland öffnet man immer mehr Einrichtungen und Büros, die mit der illegalen Beschäftigung kämpfen und mit den Krankenkassen, Ärzten und Sozialarbeitern kooperieren. Besonders stark arbeiten solche Einrichtungen in Bayern und Baden-Wittenberg. Die Mittarbeiter versuchen auch eigenes Gewerbe anzumelden, um eine Strafe zu vermeiden. Man soll aber nicht vergessen, dass eigenes Gewerbe grundlegende Voraussetzung erfüllen soll – deutsche Wirtschaft positiv beeinflussen. Der Selbstangestellte muss wirtschaftliches Risiko auf sich nehmen und den Kunden finden. Es ist eigentlich nur eine legale Möglichkeit der Einstellung einer osteuropäischen Kraft – eine ausländische Vermittlungsagentur. Die Agenturen bezahlen Steuer und kümmern sich um Sozial- und Gesundheitsversicherung, überweisen regelmäßig das Gehalt, geben seelisches Wohlbefinden und Sicherheit des Kontakt mit den Personalberatern im Heimatland.
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